Wir fordern eine schnelle Verminderung der Emissionen von Klimagasen

Bild: Dr. Uwe Lampe
Dr. Uwe Lampe Bild: SPD-Buxtehude

Der SPD Ortsverein Buxtehude hat sich in seiner Mitgliederversammlung am 1.11. mit den Gefahren des immer deutlicher erkennbaren Klimawandels befasst. In Anbetracht der sich beschleunigenden Erderhitzung und den bedrohlichen Folgen für Millionen von Menschen sind die Anstrengungen zur Reduzierung der Emissionen von Klimagasen zu erhöhen. Dies insbesondere deshalb, weil in den letzten 10 Jahren die Politik der CDU/CSU die Energiewende nicht planmäßig gefördert sondern im Gegenteil ausgebremst hat. Chancen für die deutsche Industrie wurden nicht genutzt. Branchen wie die Solarindustrie sind wieder untergegangen oder stehen wie die Windindustrie auf der Kippe.

Sehr viele Arbeitsplätze gingen dabei verloren oder sind bedroht. Auch die Autoindustrie hat nicht in dem Umfang wie erforderlich an einer Alternative zum Verbrennungsmotor gearbeitet. Die Emissionen der Klimagase haben sogar zugenommen und die Aufgabe der Ziele für 2020 im Koalitionsvertrag wird kritisiert.

Die SPD Buxtehude stellt Forderungen für die vier Bereiche auf, die den größten Anteil der Emissionen von Klimagasen verursachen: der Stromproduktion, dem Verkehr, der Gebäudewirtschaft und der Landwirtschaft.

Im einzelnen fordert der Ortsverein:

  • Die Kohleverstromung muss bis 2030 beendet werden.

  • Die Nutzung regenerativer Energien und der Energiespeicherung muss intensiver ausgebaut werden.

  • Erhebliche Anstrengungen sind zur Umleitung des Gütertransport von der Straße auf die Schiene und die Wasserwege und beim Ausbau des Personennah- und Fernverkehrs zu unternehmen.

  • Die Subventionen von Dieselkraftstoff und Kerosin (Flugbenzin) sind abzuschaffen.

  • Der Flugverkehr muss eingeschränkt werden.

Diese und andere Forderungen sollen in den Gremien der Partei diskutiert und in die Programmatik der SPD aufgenommen werden. Deshalb hat der SPD Ortsverein drei Anträge auf den Weg gebracht: Zur Reduzierung von Klimagasen, zur Einschränkung von Kuststeffen und zur Einführung einer Lebensmittelampel (siehe unten).

Der Ortsverein Buxtehude will, dass die SPD wieder ein deutlich sichtbares ökologisches Profil zeigt. Die Folgen des Klimawandels werden besonders Menschen mit geringem Einkommen und Vermögen tragen müssen. Fragen der Ökologie sind daher auch Fragen der sozialen Gerechtigkeit.

Interessierte finden hier die beschlossenen Anträge zum nachlesen:

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