Neujahrsbegegnung und Mitgliederehrung

Von links: Elke Schneider- Höffelmann, Helmut Knoefel, Uwe Lampe, Susann Fibig, Helmut Gretscher, Christian Krüger, Heidrun Wölken, Tiemo Wölken, Birgit Wilgorski, Svenja Stadler, Petra Tiemann, Harald Stechmann; sitzend von links: Emil Hinsen, Hilde Kunz, Hans-Uwe Hansen, Henrik Jürgens
Svenja Stadler

Wie das letzte Mal fand die Mitgliederehrung verbunden mit dem Grünkohlessen wieder im Januar in Hein Höfts Markthaus in Buxtehude-Neukloster statt. Über 100 Gäste wollten sich die Feier nicht entgehen lassen. Zur Ehrung der Mitglieder waren auch eigeladen die Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler, unsere UB-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Petra Tiemann, außerdem der Europaabgeordnete Tiemo Wölken, der bei der Ehrung seiner Mutter Heidrun für eine 25-jährige Mitgliedschaft dabei sein wollte.

Geehrt wurden für 65 Jahre Hilde Kunz, für 50 Jahre Susann Fibig, Helmut Gretscher, Hans-Uwe Hansen, Henrik Jürgens, Uwe Lampe und Heiko Tornow; für 40 Jahre Harald Stechmann und für 25 Jahre Emil Hinsen, Birgit Wilgorski und Heidrun Wölken. Helmut Knoefel und Elke Schneider-Höffelmann wurde die Ehrenamtsurkunde überreicht, die in diesem Jahr zum zweiten Male verliehen wurde. Wie in Buxtehude Tradition, war die Überreichung von Urkunde und der Nadel verbunden mit einigen Worten zur Person und den politischen Aktivitäten der/des zu Ehrenden. Die für 50 Jahre Geehrten nutzten die Gelegenheit, ihre Wünsche für die zukünftige Politik der Partei zu äußern.

Tiemo Wölken beim Grußwort

Der Kampf gegen rechts, gegen Rassismus, Hass und Gewalt stand im Mittelpunkt der Grußworte der Ehrengäste. Tiemo stellte besonders heraus, dass die SPD sich mit aller Kraft gegen die rechten Parteien stellen müsse, die Hass und Gewalt säen wollten. Wir müssten ein Bollwerk gegen Nationalismus und Faschismus sein, die wehrhafte Demokratie sei unsere Aufgabe. Svenja erklärte, dass sie für eine Fortführung der großen Koalition in Berlin bis zur regulären Bundestagswahl 2021 sei. Diese Koalition sei eine stabilisierende Konstante in einer unruhigen Zeit. Sie bezeichnete Klimaschutz und Digitalisierung als die wichtigsten Herausforderungen der Zukunft. Petra wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass immer mehr ehrenamtlich Tätige, z.B. Kommunalpolitiker, mit Hassbotschaften überzogen würden. Sie beklagte die zunehmende Gewaltbereitschaft gegenüber Polizisten, Sanitätern oder der Feuerwehr. Sie kündigte an, dass im Landkreis eine überparteiliche Initiative „Ehrenamt“ zustande kommen werde. Sonntagsreden würden nicht mehr ausreichen. (UL)

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